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Regulator-Profil · CH

FINMA — Eidgenössische Finanzmarktaufsicht

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Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) ist die unabhängige Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen der Schweiz. Sie beaufsichtigt Banken, Versicherer, Wertpapierfirmen und Börsen und autorisiert Retail-Forex- und CFD-Anbieter unter dem Bankengesetz, FinIG und FinSA.

Broker unter FINMA — Schweiz
Zuständigkeit
Schweiz · alle 26 Kantone.
Gegründet
2009
Mandat
Errichtet durch das Finanzmarktaufsichtsgesetz, das die Eidgenössische Bankenkommission (EBK), das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) und die Kontrollstelle für Geldwäscherei zusammenführte. Die FINMA setzt FinSA (in Kraft seit 2020) für Verhaltensregeln zum Kundenschutz und FinIG für die Lizenzierung durch.
Verbraucherschutz
Das Esisuisse-Einlagensicherungssystem deckt bis zu 100.000 CHF pro Einleger bei Mitgliedsbanken. Das FinSA führte Eignungs-/Angemessenheitsregeln für Anlagedienstleistungen ein. Die Trennung von Kundenvermögen ist für FinIG-lizenzierte Wertpapierfirmen erforderlich; Negativsaldoschutz ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Retail-Hebellimits
Die Schweiz liegt außerhalb der EU/EWR; die FINMA setzt keine ESMA-ähnlichen Retail-Hebellimits durch. Die meisten FINMA-lizenzierten Broker setzen sich selbst maximal 1:100 für Retail-FX/CFD mit verhaltensbasierten Eignungsprüfungen. Qualifizierte Anleger (institutionell oder Nettovermögen über 500.000 CHF mit ausreichenden Kenntnissen) können höheren Hebel nutzen.
Öffentliches Register
FINMA-öffentliche Datenbank für autorisierte Institute und Personen. Suchen Sie nach Firmenname oder Lizenztyp (Bank, Wertpapierfirma, Fondsmanager), um Autorisierung, Umfang und Bedingungen zu überprüfen. Register öffnen
Streitbeilegung
Bank- und Wertpapierstreitigkeiten gehen an den Schweizerischen Bankenombudsman; Anlagedienstleistungsstreitigkeiten nutzen FINOS oder das Ombudssystem der Institution. Mediation ist kostenlos; Ergebnisse sind eher schlichtend als verbindlich.
Redaktionsnotizen
Schweizer lizenzierte Broker — Dukascopy und Swissquote sind die bekanntesten Retail-Namen — bedienen oft eine internationale High-Net-Worth-Klientel. Die schweizerische Banken-Niveau-Trennung und FINMA-Aufsicht sind der redaktionelle Anziehungspunkt; der Trade-off sind weniger aggressive Werbeaktionen und höhere Mindesteinlagenschwellen als bei Offshore-Konkurrenten.

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